100 Prozent Memmingen!

Memmingen, 8. August 2017

Der Junge Block, die Nachwuchsorganisation des CRB stellt sich vollumfänglich hinter den Stadtratsbeschluss vom 18. Juli 2017. „Nachdem schon in den 50ern Liebherr und Grob nicht in die Stadt gelassen wurden, hätte sich die Stadt Memmingen nun einen weiteren Bärendienst erwiesen, um welchen man sich in 10, 20 oder 50 Jahren noch getrauert hätte.“, so Harald Miller, Vorsitzender des JB. Memmingen muss attraktiv sein um auch sein Einzugsgebiet vollumfänglich ausschöpfen zu können. „Ist es Sinnvoll die Leute anstatt nach Memmingen weiterhin nach Ulm, Augsburg, Stuttgart oder München fahren zu lassen? Ist es sinnvoll, wenn Personen aus dem Memminger Einzugsgebiet in diesen Städten tummeln und auch neben dem Möbelschlendern und Kauf in deren Innenstädten die Tüten füllen?“ frägt Maximilian Reichenbacher, der stellvertretende Vorsitzende des JB. „Diese Frage möchte ich den Zauderern im Stadtrat und der Gesamtstadt gerne stellen. Sind diese für – oder nicht sogar eher gegen die Stadtentwicklung der Zukunft?“, so Reichenbacher weiter. „Wenn es nach den Blockieren ginge, würden wir auch weiterhin kein Gewerbegebiet und kein Industriegebiet besitzen.“ Die Bevölkerung in den 1860er Jahren hatte Weitsicht bewiesen mit dem Bahnbau, dass wünsche ich mir auch heute von der städtischen Bevölkerung. Durch Memmingen muss nun ein Ruck hin zur Zukunft gehen.“ ergänzt Reichenbacher.

Der JB sieht es als unabdingbar an, neue Käuferschichten auch in die Maustadt zu holen. „Wir dürfen nicht nur den Blick haben auf diejenigen, welche alleinig wegen IKEA kommen. Unser Ziel muss es sein, uns so attraktiv zu machen, dass diese auch ein zweites Mal nur wegen der Altstadt kommen. Hier sind vor allem die Einzelhändler mit Memmingen Maketing gefragt!“ gibt Miller zu bedenken. „Die Stadtverwaltung muss nun alles schnellstmögliche in die Wege leiten um auch beim Bahnhofsquartier weiter zu kommen, welches ein Schlüssel ist, um auch die IKEA-Besucher in die Altstadt zu locken!“ ist sich Reichenbacher sicher. „Gemeinsam könnten wir es schaffen, das IKEA mit dem Fachmarktzentrum ein Gewinn für unsere Zukunft ist, um welchen uns die Städte in der näheren und weiteren Umgebung beneiden werden. „Anstatt zu Zaudern müssen wir anpacken. Der Junge Block ist hierzu gerne bereit, alles in seiner Macht stehende zu leisten.“, so Miller abschließend.