100 Prozent Memmingen!

„Den reinsten Unfug“ nennt Harald Miller, Vorsitzender des Jungen Blocks Memmingen die nun vom Stadtrat in Mehrheit beschlossene neue Regelung am Weinmarkt. „Die Variante 1 hätte uns sofort die Hälfte des Verkehrs erspart!“ unterstreicht Harald Miller. „Während andere des ökologischen Lagers nur über Feinstaub schwadronieren, hängt uns die Unversehrtheit der Bevölkerung wirklich am Herzen“ so Miller weiter.

Der Junge Block hätte die Variante 1 favorisiert, wobei eine sogenannte unechte Einbahnstraße aus dem Weinmarkt gemacht worden wäre. Hierbei wäre eine Einfahrt vom Schweizer Berg her nicht möglich gewesen, die Fahrt vom Bahnhof jedoch weiterhin. Dies hätte nach Einschätzungen des Jungen Blocks den derzeitigen Verkehr von 6.000 Fahrzeugen pro Tag vermutlich mehr als halbiert. Mit 3.000 Fahrzeugen wäre die Aufenthaltsqualität des Weinmarkts an sieben Tagen in der Woche massiv gesteigert worden. „So vergraulen wir halt am Wochenende die Gäste aus den Cafes und Eisdielen um welche wir doch mehr wie froh sind.“ gibt Miller seine Einschätzung ab. „Auch werden eben diese mit den davorliegenden Parkplätzen an 1,5 Tagen praktisch Enteignet, da ihr Eigentum nicht mehr genutzt werden kann!“ gibt Miller weiter zu bedenken. „Auch das manche der Stadträte meinen, das Recht könne für Anlieger und Behinderte gebeugt werden, ist ein Trugschluss! Wenn keine Einfahrt möglich ist, so ist diese auch für die Anlieger oder Behinderte nicht möglich! Sollte hier die Polizei oder die städtische Verkehrsüberwachung meinen, diese Personen nicht aufzuschreiben, so ist dies in einem Rechtsstaat nicht möglich. Gleiches Recht für alle.“ so Harald Miller abschließend.